Maulwurf im Garten, was nun?

Der Maulwurf im Garten!

Besonders gute Lebensbedingungen findet der Maulwurf im Garten, auf Wiesen und öffentlichen Parkanlagen. Seine Reviergröße erstreckt sich über 400 Quadratmeter und reicht bis zu einer Tiefe von ca. 4 Meter, je nach Bodenbeschaffenheit.

Wie Ihnen bekannt ist, kann der Maulwurf kaum sehen, dafür ist sein Riech-, Tast- und Gehörorgan bestens für die Nahrungssuche im Boden ausgerüstet. Die Beute kann gehört, erschnüffelt, gejagt, abgetastet und anschließend gefressen werden.

In Gärten und auf intensiv bewirtschafteten, landwirtschaftlich genutzten Flächen, auf denen Kulturpflanzen herangezogen werden, sowie auf Feuchtwiesen, trockenen und sandigen Waldböden und öffentlichen Parkanlagen wird der Maulwurf zum Schädling.

Seine Nahrungsaufnahme ist abhängig von den Jahreszeiten und dem vorliegenden Nahrungsangebot welches er unter anderem an Getreide- und Gräserwurzeln oder beim durchstreifen seines angelegten Röhrensystems findet. Recht selten sucht er oberirdisch nach Nahrung.

Seine Unterirdischen Gänge funktionieren wie Fallgrubenstrecken in denen sich Erdraupen, Drahtwürmer, Engerlinge, Schnaken, Käfer, Insektenpuppen, Ameisen, Wiesenschnaken etc. auf ihren Wanderungen durchs Erdreich verirren. Außerdem ernährt er sich von eingelagerten Regenwürmern, die er bewegungsunfähig macht, indem er einige der Kopfsegmente durchbeißt und die in mehreren Vorratskammern in seinem Tunnelsystem eingelagert werden.

Sein Flüssigkeitsbedarf wird vom Maulwurf im Garten, über die Nahrungsaufnahme abgedeckt.

Der Maulwurf benötigt täglich zwischen 30 bis 130 Gramm an Tierischer Nahrung, je nach Eigengewicht und Größe. Das sind etwa 50 bis 100 Prozent seines eigenen Gewichtes.

Er ist das ganze Jahr aktiv und kennt keinen Winterschlaf. Der erwachsene Maulwurf verzehrt übers Jahr gesehen ca. 20 bis 30 Kilogramm an Würmer, Insekten und andere Kleintiere.

Wegen seines hohen Stoffwechsels sind seine Ruhezeiten nicht von langer Dauer, er muss öfters Nahrung zu sich nehmen und kann höchstens 8 bis 11 Stunden ohne Nahrung überleben.

Der hohe Energieverbrauch wird beim Graben im Erdreich, durch schlängelnde Bewegungen mit dem ganzen Körper, beim Hinausschieben der Erde aus dem Röhrengang und auf der Nahrungssuche im verästelten Tunnelsystem verbraucht.

Was uns Gartenfreunde beim Maulwurf im Garten stört, wenn man ihn lässt, sind also die unzähligen Maulwurfhügel, nicht selten über 80 Erdhügel, mit einer Höhe von ca. zwanzig Centimeter bis circa  einem Meter, je nach Bodenbeschaffenheit. Die der kleine Maulwurf unermüdlich aufwirft und dabei Tunnelsysteme von bis zu 200 Meter oder länger, bei seiner Grabtätigkeit auf der Nahrungssuche bearbeitet.

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Herzliche Grüße
Ihr Maulwurfexperte Karl-Heinz Weiss

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